Smart Sensors 4 Agri-Food

Die Hochschule OWL und die Food-Processing Initiative haben sich dieser thematische Partnerschaft auf EU-Ebene angeschlossen. Die 22 Cluster- und Forschungspartner aus 14 Regionen haben sich zum Ziel gesetzt, Hindernisse für Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft beim Zugang zu den neuesten intelligenten elektronischen Systemen und deren Einführung zu beseitigen.

 

Schwerpunkte und Themen

Die Agrar- und Ernährungsindustrie hat spezifische Anforderungen an intelligente Lebensmittelsensoren und die damit verbundenen IT-Herausforderungen (Cloud- und Big Data Management). Durch die Schaffung dieser europäischen IoT-basierten Plattform für Agrar- und Ernährungswirtschaft werden die beteiligten Interessengruppen ein besseres Verständnis für die Möglichkeiten, Bedürfnisse und Anforderungen des jeweils anderen an diese Technologien erhalten.

Vier Herausforderungen werden identifiziert und zunächst innerhalb unserer Plattform angegangen:


1.    Die Bedürfnisse der Agrar- und Ernährungsunternehmen mit dem Angebot der Technologieanbieter in Einklang bringen und eine Vertrauenszone zwischen beiden Sektoren aufbauen, z.B. durch Demonstrationen und Living Labs ("Sehen ist Glauben").

2.    Erforschung und Demonstration der Integration von Sensoren, Techniken usw. in die Produktionslinie, die oft eine raue Produktionsumgebung ist.

3.    Schrittweiser Ansatz zur Digitalisierung durch Schaffung eines IoT und einer großen Datenumgebung in Agrar- und Ernährungsunternehmen, beginnend mit Investitionen in IT-Lösungen (z.B. Datenerfassungsplattformen und Datenanalysesoftware) sowie in Datenanalysten, die in der Lage sind, lebensmittelbezogene Fragen zu behandeln.

4.    Anpassung oder Einrichtung von Aus- und Weiterbildungsprogrammen zur Neuausrichtung der Unternehmen und ihrer Mitarbeiter. Es werden spezielle Programme initiiert, die sowohl die Lebensmittelwissenschaft als auch die Datenwissenschaft abdecken, um der industriellen Nachfrage besser gerecht zu werden.


Die Plattformpartner werden diese vier Herausforderungen im Rahmen ihrer Netzwerk- und Projektarbeit angehen.

Weiter Informationen zum Projekt erhalten Sie hier.

Projektpartner
Ansprechpartner
Norbert Reichl
Food-Processing Initiative e.V., Geschäftsführer
T 0521 98640-0