Handlungsempfehlungen für die Regionalentwicklung

In den zehn Projekten der ersten Förderphase (2016-2019) haben wir viele Lösungen entwickelt und Erfahrungen gemacht. Diese Handlungsempfehlungen sollen auch anderen Regionen helfen, die digitale Transformation zu gestalten.


Gemeinsame Handlungsgrundlage schaffen

Auf Grundlage von gemeinsamen Zielen und Handlungsfeldern kann die Zusammenarbeit von Forschungseinrichtungen, Kammern, Wirtschaftsförderungen und Brancheninitiativen (Transfermittler) intensiviert werden. Durch die Einbindung der Spitzen der Organisationen sowie von Unternehmern wird eine breite Beteiligung gewährleistet.

Transfernetze bilden

Die Zusammenarbeit wird durch Workshops und Arbeitskreise institutionalisiert. Darin entwickeln die Transfermittler Angebote für KMU, stimmen ihre Aktivitäten aufeinander ab und koordinieren das Matching von Unternehmen und Forschungseinrichtungen.

Niedrigschwellige Angebote für KMU

Unterstützungsangebote müssen sich an den unterschiedlichen Interessen der Unternehmen orientieren und flexibel kombinierbar sein. Quick-Checks, Demonstrationszentren, Erfahrungsaustauschgruppen und Transferprojekte haben sich in OWL etabliert und finden eine hohe Nachfrage.

Konsequente Einbindung der Hochschulen

Der Transfer als dritte Säule der Hochschulen muss gestärkt werden. Dazu sollten Hochschulen unter Einbindung von Unternehmen und Verbänden Transferstrategien entwickeln. Durch Anreizsysteme können Professoren und wissenschaftlicher Mittelbau motiviert werden. In den Hochschulen sollten Ansprechpartner mit Fachexpertise etabliert werden, die als Forschungstransfer-Manager Ergebnisse in eine Verwertung in den Mittelstand bringen.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit und gemeinsame Kommunikation nach außen

Transfermittler müssen gestärkt und qualifiziert werden. Dabei gilt es, unterschiedliche Ressourcen und Kenntnisstände zu berücksichtigen. Durch ein gemeinsames Kommunikations- und Vertriebskonzept können Botschaften, Kanäle und Ansprache-Strategien erarbeitet und eine gemeinsame Vermarktung der Angebote umgesetzt werden.


Ansprechpartner
Wolfgang Marquardt
OstWestfalenLippe GmbH, Leitung Regionalentwicklung
T 0521 96733-22