Innovationslabor OWL

Start-ups spielen eine zunehmend wichtige Rolle für den Arbeitsmarkt, die Wirtschaft und die Gesellschaft. Unternehmensgründungen bilden die Grundlage für wirtschaftliches Wachstum, sie modernisieren die Wirtschaftsstruktur und schaffen neue Arbeitsplätze. Um die Stellung OstWestfalenLippes als herausragenden Gründungs- und Hightech-Standort weiter zu stärken, ist das Innovationslabor OWL initiiert worden. Das bisher einzigartige Projekt soll die Gründung technologie- und wissensbasierter Unternehmen aus dem regionalen Hochschulumfeld heraus unterstützen.

Beim Innovationslabor OWL handelt es sich um ein Kooperationsprojekt der Fachhochschule Bielefeld, der Hochschule Ostwestfalen-Lippe, der Universität Bielefeld sowie der Universität Paderborn. Diese Zusammenarbeit bringt enorme Vorteile für Gründerinnen und Gründer, da sie von den vielfältigen Stärken und Forschungsschwerpunkten der Hochschulen profitieren können. Zudem können gebündelt bis zu 65.000 Studierende und Hochschulangehörige an den Standorten Bielefeld, Detmold, Gütersloh, Höxter, Lemgo, Minden und Paderborn angesprochen werden. Das Hauptziel des Innovationslabors OWL besteht darin, innovative und erfolgreiche Geschäftsideen von Studierenden und Forschenden der vier staatlichen Hochschulen der Region professionell zu unterstützen und an den Markt zu bringen. Während der Projektlaufzeit von drei Jahren wird angestrebt, bis zu 45 Start-up-Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen zu betreuen.

Lösungsansatz

Den Gründerinnen und Gründern steht nach erfolgreicher Bewerbung das Angebot offen, sich 12 Monate lang von qualifizierten Start-up-Teams der Hochschulen begleiten zu lassen und auf ein umfa

  • Die vier Hochschulen bieten ein professionelles und individuelles Coaching an, um den Gründungsprozess strukturiert zu begleiten.
  • Den Start-ups wird zusätzlich eine Markt-Mentorin oder ein Markt-Mentor vermittelt. Hierbei handelt es sich um eine erfahrene Führungspersönlichkeit aus der Region, welche zum einen über die fachliche Kompetenz des angestrebten Zielmarktes verfügt und zum anderen auf zahlreiche Kontakte aus weitverzweigten Netzwerken zurückgreifen kann. Gleichzeitig können die ehrenamtlichen Marktmentorinnen oder –mentoren von den innovativen Methoden und Instrumenten der Start-ups profitieren.
  • Außerdem können Gründerinnen und Gründer auf ein umfangreiches Workshop-Angebot zurückgreifen. Jede Hochschule bietet hierbei vier unterschiedliche Module – vom Controlling über Handelsrecht bis hin zur Wettbewerbsanalyse – an, die zeitlich flexibel beansprucht werden können. Das Angebot passt sich so den individuellen Bedarfen der Teilnehmer an.
  • Das Innovationslabor OWL bildet eine wichtige Schnittstelle im Netzwerk aus Hochschulen, Start-ups und Wirtschaftsakteuren. Die Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft trägt maßgeblich dazu bei, innovative Produkte, Prozesse und Geschäftsmodelle an den Markt zu bringen.
Coaching
Markt-Mentoren
Workshops
Netzwerk

Umsetzung

 

Nach dem Erhalt des Förderbescheides im Oktober 2017 ist der erste Zyklus des Projekts im Februar 2018 gestartet. Die Gründer-Coaches der Hochschulen betreuen seitdem 23 Gründungsideen aus den unterschiedlichsten Bereichen. Diese reichen von der Vermarktung von scharfem Honig und handgebrautem Bier, über das Angebot eines Lerncoachings, bis hin zur Entwicklung innovativer Technologien. In den folgenden zwei Jahren sollen im Innovationslabor OWL, welches von der Europäischen Union und dem Land Nordrhein-Westfalen gefördert wird, zwei weitere Projektzyklen angestoßen werden.

Team und Ansprechpartner

Projektpartner
Innovationslabor OWL
Ansprechpartner
Arthur Hartel
Start-up Coach Universität Paderborn
T 05251 605503