Radon in Gebäuden

Eigenschaften - Risiken - Schutzmaßnahmen

Termindetails
Wann:
Di. 21.11.2017 ab 16:00 - 18:00

Projekte: Klimaschutz, Energie und Bauen 4.0
Wo:
Campus MTZ
Artilleriestr. 17
32427 Minden

Beschreibung

Aus gesundheitlicher Sicht rücken bei dem neuen Gebäudestandard bisher nicht beachtete Belastungen in den Blickpunkt: Radon kann in Gebäuden in gesundheitsschädlicher Konzentration vorliegen.

Radon ist ein natürliches radioaktives Edelgas, das überall in der Natur vorkommt (ubiquitär). Es entsteht aus dem Zerfall von anderen natürlichen Radon-nukliden. Im Freien sind die Radon-Konzentrationen niedrig und stellen ein geringes Risiko für die menschliche Gesundheit dar. In Gebäuden kann Radon sich jedoch anreichern und bei erhöhten Konzentrationen Krankheiten (z.B. Lungenkrebs) verursachen.

Am 27.06.2017 wurde das neue Strahlenschutzgesetz veröffentlicht. Das Gesetz legt den Referenzwert in Innenräumen von 300 Bq/m³ fest.

Dr. rer. nat. Stephanie Hurst
Dipl.-Geol., Referentin im Sächsischen Staatsministerium - Umwelt und Landwirtschaft

Dr. rer. nat./ Dipl.-Biol. Andreas Lück
Nova Solution Baubiologie Minden Wohnmedizin und Innenraumtoxikologie: Was ist jetzt zu tun?
Wie kann ich aktuelle Radonkonzentrationen in meinem Gebäude messen lassen?

Die Teilnahme ist kostenfrei!

 

 

Ansprechpartner
Alevtina Kurz
FH Bielefeld, Fachbereich Campus Minden, Wissenschaftliche Mitarbeiterin
T 0571 8385 170