„Digitalisierung gelingt da, wo sie von Bürger*innen mitgestaltet wird“

Die NRW-Landtagsabgeordneten Bernhard Hoppe-Biermeyer (CDU), Christina Kampmann (SPD) und das Bielefelder Ratsmitglied Lina Keppler (Die Grünen) als Vertreterin von Matthi Bolte-Richter, folgten der Einladung der zehn OWL 4.0-Projekte zu einem Austausch über die Herausforderungen der Region, Digitalisierung und Vernetzung.

Zwei Landtagsabgeordnete und ein Bielefelder Ratsmitglied trafen sich mit den Leitern der zehn OWL 4.0-Projekte zum Austausch
In der OstWestfalenLippe GmbH sprach die Runde über die Chancen von Digitalisierung in der Region
Der CDU-Landtagsabgeordneten Bernhard Hoppe-Biermeyer besuchte zusammen mit weiteren Landtagsabgeordneten seiner Partei den OWL-Gemeinschaftsstand auf der Hannover Messe 2018

„Digitalisierung gelingt da, wo sie von Bürger*innen mitgestaltet und ein klarer Mehrwert erkennbar wird. Genau deshalb ist OWL 4.0 schon jetzt ein echtes Erfolgskonzept für unsere Region“, lobt SPD-Vertreterin Christina Kampmann den praxisnahen Ansatz des Modells OWL 4.0. Unter dem Motto „Wir gestalten unser Morgen“ arbeiten 150 Partner aus Wissenschaft und Gesellschaft seit 2016 daran, Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft zu entwickeln. Zehn unterschiedliche Projekte vernetzen sich zu industriellen und wirtschaftlichen Themen sowie in den Bereichen Gesundheit, Lebensmittel, Klimaschutz, Energieversorgung, Bauen, Mobilität und Daseinsvorsorge im ländlichen Raum.

Durch den interdisziplinären Ansatz wird eine große, heterogene Zielgruppe erreicht. Das Thema in die gesellschaftliche Breite zu tragen und dieser Zielgruppe die unterschiedlichen Chancen durch Digitalisierung aufzuzeigen, sei laut des CDU-Landtagsabgeordneten Bernhard Hoppe-Biermeyer das Wertvolle am Modell OWL 4.0: „Für viele Menschen ist Digitalisierung nach wie vor eine Blackbox, der sie sich mit Skepsis nähern. Wenn sie aber nun ihren persönlichen Nutzen darin sehen, begegnen sie der digitalen Entwicklung offener.“

Sein Interesse unterstreicht der CDU-Politiker wenig später mit einem Besuch des gut besuchten OWL-Gemeinschaftsstandes auf der Hannover Messe. Zusammen mit weiteren Landtagsabgeordneten seiner Partei informiert er sich auf 670 m² über konkreten Beispiele von Industrie 4.0, Lebensmittel 4.0 und Klimaschutz, Energie und Bauen 4.0. Auch Christina Kampmann wünscht sich weiterhin einen „kurzen Draht“ zu den OWL 4.0-Projekten: „Viele Politiker wissen gar nicht, wo es in der Praxis hakt. Ich würde mich sehr freuen, wenn wir weiterhin gemeinsam am Thema Digitalisierung arbeiten“. Das möchte auch die Bielefelder Fraktion von Die Grünen, die laut Lina Keppler gerade an dem Aufbau eines Digitalisierungs-Ausschusses arbeitet.

Ansprechpartner
Astrid Kleinkönig
OWL GmbH, Projektleiterin OWL Arena 4.0
T 0521 96733-283